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Besuch der Enkelin Karl Wolf bei der Gewerkschaft in Essen


20.08.2017
Erinnern – Geschichte nicht vergessen
Aus Anlass einer Stolpersteinverlegung im Juni diesen Jahres haben wir die Enkelin des ehemaligen Gewerkschafters und Antifaschisten Karl Wolf kennen gelernt. Nach...

...Karl Wolf ist einer der Sitzungssäle im Haus der Gewerkschaften benannt. Karl Wolf war einer der Essener Gewerkschaftsfunktionäre (des Metallarbeiterverbandes), die bei der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Faschisten am 02. Mai 1933 verhaftet, inhaftiert und 1942, nach erneuter Verhaftung, im KZ Sachsenhausen ermordet wurde.

Auf Einladung der IG BAU, die in Zusammenarbeit mit dem DGB Essen und dem Kollegen ---- die Broschüre „2.Mail 2933 in Essen“ herausgegeben hat, konnten wir ein 2 stündiges Gespräch mit der Enkelin Karl Wolf`s, Frau Edith Neumann, führen.
 
Frau Neumann erzählte aus der Erinnerung in der Familie von Karl Wolf und warum auch sie selbst heute sich als Antifaschistin versteht. Die IG BAU wird in der Zusammenarbeit mit Berufskollegs ihrer Branchen den Faden aufgreifen und den Berufsschullehrern an diesen Schulen anbieten, gemeinsam, auch mit Frau Neumann, mit jungen Auszubildenden über die Geschichte von Widerständlern gegen den Faschismus 1933 bis 1945, zu reden. Ganz im Sinne der Idee: Enkel des Widerstandes erzählen.