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IG BAU kritisiert Schieflage am MEO - Arbeitsmarkt


31.07.2017
Anteil „atypischer“ Jobs in der Stadt auf 40 Prozent gestiegen
mmer mehr unsichere Jobs: Rund 175.000 Menschen in Essen, Mülheim und Oberhausen arbeiten in Teilzeit...

Leiharbeit oder haben einen Minijob als alleiniges Einkommen. Damit ist der Anteil der so genannten atypischen Beschäftigung an allen Arbeitsverhältnissen im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von 40 Prozent gestiegen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU). Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die die Entwicklung am Essener Arbeitsmarkt seit dem Jahr 2003 untersucht hat. Damals lag die Quote atypischer Jobs noch bei 29 Prozent.

IG BAU-Bezirkschef Peter Köster spricht von einem „Alarmsignal an die Politik“: „Es kann nicht sein, dass wir einerseits einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben, aber andererseits so viele Menschen in prekären Verhältnissen arbeiten“, sagt Köster. Hier sei „grundsätzlich etwas in Schieflage geraten“. Der unbefristete Vollzeit-Job müsse dringend wieder zum Normalfall werden, fordert die IG BAU Mülheim-Essen- Oberhausen.

Siehe Pressemitteilungen für die drei MEO – Städte.